Erntedankfest, Tag der Deutschen Einheit und die momentanen Diskussionen

Erntedankfest, Tag der Deutschen Einheit und die momentanen Diskussionen. Nachstehende Predigt ist ein Zeitdokument! Viel Spaß beim Lesen! Heinz Eggert Pfarrer Heinz Eggert Die vorwärtstreibende Unruhe Predigt zum Erntedankfest in der Oybiner More »

Schlossfest Hainewalde

Schlossfest Hainewalde 2016

Schlossfest in Hainewalde Dunkel Romantischer Abend , Mittelalter und Barock bestimmten auch in diesem Jahr das Festwochenende in Hainewalde,  Höhepunkte waren allerlei Handwerk und Artus Thor. Trotz Regen und Gewitter war Gute More »

Johannes Gaudium 2016 Forst

Johannes Gaudium 2016 Forst / Lausitz

Johannes Gaudium 11. und 12. Juni 2016.Unter dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ wird es ein weiteres Historien Spectaculum in Forst /Lausitz wir waren dabei. [Zeige eine Slideshow] More »

Brauereifest Löbau 2016 - Das Fest zum Jubiläum

Bergquell Brauereifest Löbau 2016 Das Fest zum Jubiläum

Steffen Dittmar hat am Freitag die Ehrenbürgerwürde erhalten.Herzlichen Glückwunsch. Von The Firebirds zu Jenix live / Marquess uvm waren zu 170 Jahre Brauerei Bergquell Löbeu zu erleben. [Zeige eine Slideshow] More »

Die Raubritter vom Valtenberg 2016

Die Raubritter und mehr vom Valtenberg 2016

Es war wieder ein wahnsinnig tolles Wochenende mit vielen Freunden und Bekannten. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgewirkt haben, besonders an die Leute von unserem Team, die mal wieder alles gegeben More »

Monthly Archives: April 2013

Schnelligkeit ist keine Zier

Heinz Eggert

Eigentlich wäre es zum Haare ausraufen gewesen.

Nur dazu muss man welche haben und außerdem war ich auch selber schuld.

Ich wollte schnell auf die Sparkasse um am Geldautomaten Geld abzuholen.

Zur Schnelligkeit gab es eigentlich keinen Grund, wohl aber zur Höflichkeit.

Deshalb hielt ich einer etwas fülligen Frau, voll gepackt mit vollen Einkaufstaschen, die Tür zur Sparkasse auf, so dass sie vor mir am Geldautomaten war.

Meine Höflichkeit bereute ich  bald.

Langsam und gründlich durchsuchte sie alle Taschen, um ihre Geldkarte zu finden.

Eine jüngere Frau, die später gekommen war ,und ich beobachteten sie dabei.

Misstrauisch äugte sie zurück, was das Suchen in den Taschen noch mehr verzögerte.

Langsam war es nicht mehr lustig. Sie kramte und kramte.

Endlich hatte sie die Karte gefunden und warf sich fast mit ihren ganzen Körper schützend über den Automaten um die PIN einzugeben.

Ich seufzte.

Tröstend meinte die junge Frau, solange sie jetzt nicht noch von fünf Monaten die Kontoauszüge ausgedruckt, liegen wir ganz gut in der Zeit.

Ich grinste und versprach ihr zu zeigen wie schnell man Geld auch abheben kann.

Inzwischen hatte die füllige Dame ihr Geld aus dem Automaten und umständlich alle ihre Taschen wieder aufgenommen, um zu gehen.

Jetzt war ich dran. So schnell war ich beim Geld abheben noch nie.

Beim gehen lächelte ich der jungen Frau die Botschaft zu: So schnell kann es auch gehen!

Sie lächelte zurück. Als ich sie nach einer halben Stunde in der Stadt wieder sah, lächelte sie immer noch.

Ihr Lächeln verstärkte sich noch, als sie mir erzählte, dass ich vergessen hätte das Geld aus dem Automaten zu nehmen. Sie hätte noch einen Moment gewartet, dann wäre das Geld automatisch wieder eingezogen worden. Ich sah in der Brieftasche nach. Es stimmte. Sie war leer.

Da stand ich nun: Schnell und dynamisch aber geldlos. Im Gegensatz zur fülligen Dame.

Offenbar ist Schnelligkeit doch nicht alles.

Das dachte ich dann auch abends, als ich im Internet die ersten Meldungen über Uli Hoeneß las.

Quer durch alle Medien war  von 100-300 Millionen  Euro Schwarzgeld zu lesen. Unbelegt und unbewiesen.

Offensichtlich hatten in den Zeiten des Kampfes um Auflagenstärke und Einschaltquoten, selbst die gerne als seriös geltenden Medien voneinander abgeschrieben.

Kein verantwortlicher Redakteur hatte angeordnet, das alles noch einmal mit kühlem Kopf zu recherchieren oder den normalen Menschenverstand einzuschalten.

Schnell, schnell, schnell- bevor der Konkurrent die Schlagzeile bestimmt.

So erschlägt man Glaubwürdigkeit.

Da sind meine 200 € ( die mir übrigens wieder gutgeschrieben wurden), doch wirklich  Peanuts dagegen.

Oder?

       Heinz Eggert

20.04.2013 10 years cult-style SAISONAUFTAKT – The Final Edition

cult-style SAISONAUFTAKT - The Final Edition 2013

The Final Edition

SAISONAUFTAKT

10 years Cult-Style

Rothenburg / Oberlausitz

14.04.2013 Irrtümer dauern länger

Heinz Eggert

Letzte Woche war ich wieder einmal im schönen Breslau zu einer Konferenz.

Die Fahrt nach Breslau ist einfacher geworden, denn seit Jahren ist jetzt die neue Autobahn fertig.

Noch vor Jahren erinnerte sie uns, mit ihren Schlaglöchern und ihren Verwerfungen an den Zustand der alten Autobahn Bautzen – Dresden vor 1989.

Deshalb überraschte es auch nicht, dass beide, auf beiden Seiten und in zwei Sprachen, den gleichen Spitznamen führten: Abtreibungsstrecke.

Dieses Wagnis geht man jetzt nicht mehr ein. Es wäre auch gar nicht gut.

Es werden ohnehin auf beiden Seiten seit Jahren schon zu wenige Kinder geboren.

Dass die -auch dadurch – entstehenden demographischen Probleme alles nicht einfacher machen werden, war unser gemeinsames Arbeitsthema.

Eigentlich wären die Polen in einer besseren Situation als die Sachsen.

Denn im Nachkriegs- Kinderboom wurden dort  mehr Kinder geboren als in Westeuropa.

Das hätte die schwierige demographische Lage noch um ungefähr zehn Jahre in Polen hinausgezögert. Vielleicht glauben deshalb noch viele Polen, es sei für sie jetzt noch kein Thema.

Ein Irrtum!

Denn  inzwischen gibt es in der  der EU die Freizügigkeit des Arbeitsmarktes.

So wandern jährlich zwischen c. 900.000 Polen gen Westen aus, um dort legal zu arbeiten.

Die Rücküberweisungen für ihre im Land gebliebenen Angehörigen von jährlich rund 4 Milliarden € können nicht  die fehlenden Steuereinnahmen, den Facharbeiternachwuchsmangel und die Schwächung des sozialen Zusammenhalts wettmachen.

In der Pause sprach ich mit einer polnischen Kollegin über die Schwierigkeiten der Infrastrukturentwicklung.

Uns fehlt der  Solidaritätsbeitrag, den der Westen für den Osten bezahlt, sagte  sie: Denn wir mussten nach dem Zusammenbruch des Kommunismus alles alleine bezahlen.

Das sagte sie nicht klagend sondern charmant lächelnd.

Trotz des Lächelns konnte ich dir nur halb beipflichten.

Natürlich können die Polen stolzer auf alles Erreichte sein als wir.

Denn sie hatten nach Zusammenbruch des Kommunismus nicht den großen westlichen Klassenfeind der sich auf einmal für uns – auch – als zahlender Bruder erwies.

Ohne diese Hilfe wären wir im Osten Deutschlands noch nicht so weit.

Nur- der Solidaritätszuschlag hat seinen Namen nicht wegen  der Solidarität des Westens mit dem Osten, sondern  weil er ausnahmslos alle Steuerzahler, entsprechend ihrer steuerlichen Leistungsfähigkeit, belastet. Schließlich wird er auch im Osten bezahlt und steht dem Bund zur freien Verfügung.

Aber, erwiderte sie lächelnd, sie habe doch ein Interview mit dem FDP Politiker Brüderle gelesen, der den Soli abschaffen will, wenn der  Solidarpakt ausläuft.

Da konnte ich nur zurücklächelnd sagen, das Brüderle Im Wahlkampf zwei Dinge zusammen bringt die nur bedingt miteinander zu tun haben, aber deshalb auf fruchtbaren Boden fallen könnten, weil sich Irrtümer in Deutschland genauso lange halten wie in Polen.

Dann lächelten wir beide.

Schön!

Oder?

 Heinz Eggert

Bachmann Mühle Sohland am Rotstein

Bockwindmühle
 
1776 erstmals erwähnt, 1963 stillgelegt.

1995/96 vom Rotsteinverein in vielen
Stunden fleissiger Arbeit wieder aufgebaut.

Mitglieder des Rotsteinvereins e. V. organisierten die Rettung dieses Denkmals. 1995 und 1996 wurde die Restauration der Mühle erreicht.

Die heute wieder funktionstüchtige Anlage zeigt seinen Besuchern, wie in vergangenen Zeiten Getreide zu Mehl verarbeitet wurde.

Der Einbau der historischen Maschinenanlage ist beendet.

Standort:
Mittelsohland
Paulsdorfer Straße
(Ortsausgang)

 

 

Was von den meisten Medien verschwiegen wird..naja…und so

Heinz Eggert

Hohe Benzinpreise hindern Millionen daran, ihre Schwiegereltern über Ostern zu besuchen

Berlin, Hamburg, München (dpo) – Der für das Osterwochenende erwartete Sprung bei den Benzinpreisen bleibt nicht folgenlos. Millionen Menschen aus der gesamten Bundesrepublik haben jetzt angekündigt, aufgrund des teuren Sprits sei es ihnen finanziell leider völlig unmöglich, ihre Schwiegereltern während der Feiertage zu besuchen.Sandra S. aus der Nähe von München ist am Boden zerstört: „Dabei habe ich mich schon so auf den Besuch bei meinen geliebten Schwiegereltern gefreut“, klagt die 29-Jährige. „Doch statt stundenlanger Gespräche, fettigen Essens und hilfreicher Tipps, wie ich meinen Haushalt führen soll, kann ich jetzt das ganze lange Wochenende nur zu Hause im Garten herumsitzen oder muss mich meinen Hobbys widmen.“ S. reckt die Faust gen Himmel und ruft: „Verdammte Spritpreise!“

Bleiben über Ostern allein: Schwiegereltern

Die Kraftstoffpreise lägen sogar so hoch, dass zahlreiche PKW-Halter sich selbst dann die Fahrt zu ihren Schwiegereltern nicht leisten können, wenn diese nur wenige Kilometer – oder Häuser – entfernt wohnen.
Erna und Karl W. sind selbst Schwiegereltern und müssen über die Feiertage alleine bleiben. „Unsere Tochter und unser Schwiegersohn wären ja so gerne gekommen, aber wenn Super-Benzin über 1,70 Euro kostet, dann geht das natürlich nicht. Das liegt natürlich auch daran, dass er so wenig verdient“, so Erna W. Statt die beiden Rentner zu besuchen, seien ihre Tochter und ihr Schwiegersohn für eine Woche nach Italien gefahren, wo das Benzin deutlich günstiger sei als in Deutschland.
Nicht wenige Schwiegereltern sollen angeboten haben, dann eben selbst zu Besuch zu kommen. Ihnen wurde jedoch ausnahmslos erklärt, sie sollten sich auf keinen Fall in Unkosten stürzen.

       Heinz Eggert