Erntedankfest, Tag der Deutschen Einheit und die momentanen Diskussionen

Erntedankfest, Tag der Deutschen Einheit und die momentanen Diskussionen. Nachstehende Predigt ist ein Zeitdokument! Viel Spaß beim Lesen! Heinz Eggert Pfarrer Heinz Eggert Die vorwärtstreibende Unruhe Predigt zum Erntedankfest in der Oybiner More »

Schlossfest Hainewalde

Schlossfest Hainewalde 2016

Schlossfest in Hainewalde Dunkel Romantischer Abend , Mittelalter und Barock bestimmten auch in diesem Jahr das Festwochenende in Hainewalde,  Höhepunkte waren allerlei Handwerk und Artus Thor. Trotz Regen und Gewitter war Gute More »

Johannes Gaudium 2016 Forst

Johannes Gaudium 2016 Forst / Lausitz

Johannes Gaudium 11. und 12. Juni 2016.Unter dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ wird es ein weiteres Historien Spectaculum in Forst /Lausitz wir waren dabei. [Zeige eine Slideshow] More »

Brauereifest Löbau 2016 - Das Fest zum Jubiläum

Bergquell Brauereifest Löbau 2016 Das Fest zum Jubiläum

Steffen Dittmar hat am Freitag die Ehrenbürgerwürde erhalten.Herzlichen Glückwunsch. Von The Firebirds zu Jenix live / Marquess uvm waren zu 170 Jahre Brauerei Bergquell Löbeu zu erleben. [Zeige eine Slideshow] More »

Die Raubritter vom Valtenberg 2016

Die Raubritter und mehr vom Valtenberg 2016

Es war wieder ein wahnsinnig tolles Wochenende mit vielen Freunden und Bekannten. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgewirkt haben, besonders an die Leute von unserem Team, die mal wieder alles gegeben More »

Monthly Archives: Mai 2013

Dresden´s Powermänner Heinz Eggert

Heinz Eggert

Heinz Eggert, Diplomtheologe, Staatsminister a.D.

„Ich habe bei allen Schwingungen nie die Balance verloren.“

 

Ausschnitte aus einem  Gespräch über Macht, Work-Life-Balance und  Erfolg

Ich nehme das Wort Macht wörtlich. Macht kommt von machen. Wer nichts machen will, keine erkennbaren Ziele hat und nicht entscheidungsfreudig ist, braucht auch keine Macht. Denn Macht ist für mich immer das erkennen, vermitteln und durchsetzen von – für alle – erstrebenswerten Zielen.

Wobei die Macht der Einflussnahme und Prägung durch Sachargumente oder durch Persönlichkeit für mich immer überzeugender sind als Macht per Amt oder Entscheidung in der Führungshierachie.

Allerdings muss das – im besten Falle – kein Widerspruch sein.

Unabdingbar wird Macht für mich immer durch Verantwortung flankiert.

 

Wer verantwortungsscheu ist, dem sollten wir nicht trauen und auch keine Macht übertragen. Macht im Beruf ist für mich immer die erstrebenswerte Möglichkeit – nach Abwägung aller Argumente – selbst entscheiden zu können und mich nicht äußeren Ansprüchen, anderen Machtstrukturen zu unterwerfen oder der Entscheidung anderer beugen zu müssen, ganz gegen meine Sachüberzeugung.

Deswegen haben mich Aufgaben mit Gestaltungsmöglichkeiten immer mehr gereizt als festgelegtes Verwaltungshandeln.

Erfolg entfaltet sich nicht, wenn ich ihn nicht teilen oder mitteilen kann.

Es sei denn, ich bin mir selbst genug.

Bin ich aber nicht.

Also ist für mich beruflicher Erfolg ohne Familie und ohne Freunde wertlos.
Teilen verdoppelt.

Allerdings beschreibt dieses Koordinatenfeld Beruf, Erfolg, Engagement , Familie und Freunde auch gleichzeitig das immerwährende Konfliktfeld.

Das meine Familie und meine Freunde mich trotz permanenter Vernachlässigung durch mich, indem ich einfach zu wenig Zeit für sie und ihre Probleme aufgebracht habe, noch lieben und mögen, nehme ich als unverdientes Glück und  jetzt im Unruhestand als den eigentlichen Erfolg!

 

Die Work-Life-Balance habe ich nie geschafft.

Allerdings bei allen Schwingungen auch nie ganz die Balance verloren.

Weil die Herausforderungen auf beiden Seiten nie so genau zu planen oder zu berechnen sind.

Arbeit ist auch Leben.

Leben ist auch Arbeit.

So genau kann ich Work and Life nicht voneinander trennen.

Das wird auch am Charakter meiner
Arbeitsaufgaben gelegen haben.

Mein Leben war nicht immer entspannend, aber spannend.

Das reicht.

Vita: Heinz Eggert wurde in Rostock geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach der Lehre zum Stellwerksmeister und Fahrdienstleiter studierte er Theologie und wurde Pfarrer in Oybin. Nach der Wende arbeitete der begeisterte Motorradfahrer in Zittau als Landrat, wurde ein Jahr später sächsischer Staatsminister des Innern und bekleidete Führungsposten in der CDU. Noch als Landtagsabgeordneter moderierte er auf NTV den „Grünen Salon“. Seit 2010 leitet er den Fernseh Akademie Mitteldeutschland e.V.. Außerdem engagiert er sich ehrenamtlich im Hospiz. Heinz Eggert erhielt 1992 das Bundesverdienstkreuz.

        Heinz Eggert

Maschienenhaustage Loebau 2013

maschienenhaustage-loebau

Maschienenhaustage Loebau 2013 12.05.2013

Die Oberlausitzer Eisenbahnfreunde luden zu den traditionellen Maschienenhaustagen  in Löabu ein.

Altersstark

Heinz Eggert

Als vor einigen Monaten die Sexismus Debatte in Deutschland hochgewogt wurde, übersah man geflissentlich ein Detail.

Bevor Herr Brüderle Frau Himmelreich ein Dirndl empfahl, fragte sie ihn nämlich, ob er mit 67 Jahren der Herausforderung als Spitzenkandidat seiner Partei  überhaupt noch gerecht werden könnte.

Er muss schon ein großer Kavalier sein, wenn er sie deshalb nicht wegen Altersdiskriminierung verklagt hat.

Man stelle sich das öffentliche Erschrecken vor, wenn ein junger sportlicher Journalist diese Frage einer älteren Politikerin gestellt hätte.

Es gibt nämlich in Deutschland seit 2006 ein Gleichbehandlungsgesetz und damit ein Verbot jemanden wegen seines Lebensalters zu benachteiligen oder ihn deshalb infrage zu stellen.

Heute in einer Stellenanzeige nach einem Foto oder nach dem Alter zu fragen, gilt als unzulässig und diskriminierend.

Dieses Gesetz hat aber keine moralischen sondern wirtschaftliche Gründe.

Es geht nämlich darum, den Anteil älterer Arbeitnehmer an der Erwerbsbevölkerung zu steigern. Der demographische Wandel zwingt dazu. Es sind keine Jüngeren mehr da.

Das merken  auch die Unternehmen, vor deren  Türen sich die Bewerber nicht mehr so reichlich tummeln wie noch vor Jahren.

Das Gesetz kam schnell, dass Umdenken dauert länger.

Noch immer denken Einige, Ältere wären weniger motiviert, weniger produktiv und kreativ und vergleichsweise zu teuer.

Das ältere Arbeitnehmer eine große Erfahrung und viele Vorzüge haben, spricht sich  erst  langsam herum. Studien haben ergeben dass die Gruppe der über 54-jährigen leistungsstärker ist als die der 15 bis 24-jährigen.

Von seinen Schwierigkeiten wieder Arbeit zu finden, erzählte mir ein 52- jähriger Automechaniker, der aus Krankheitsgründen einige Jahre nicht arbeiten konnte.

Zahlreiche Bewerbungen hatte er danach  geschrieben. Das Ergebnis: Entweder Absagen oder keine Antwort.

Dann wurde er durch den Jobcenter in Görlitz, auf das Programm 50+ aufmerksam gemacht.

Hier will man individuell  und mit gezielten  Strategien Arbeitnehmer über 50  und Unternehmen zusammen bringen. Es müssen nur alle voneinander wissen.

Anfängliche Minderleistungen der Arbeitnehmer werden für die Unternehmen mit Fördermitteln ausgeglichen.

Für den Automechaniker war es ein Glück. Für das Unternehmen auch.

Er hat Arbeit  und das Unternehmen hat nach Einarbeitungszeit und genauer Prüfung jetzt für die nächsten 15 Jahre einen zuverlässigen Mitarbeiter.

Das könnte ein erfolgreiches Gesellschaftsmodell für Ältere  werden, die gerne arbeiten wollen und  deren Leistungskraft durch den vorherrschenden Jugendwahn lange Zeit überdeckt wurde.

Denn ältere Menschen sind kein Abschreibungsmodell.

Oder?

       Heinz Eggert

3 Internationales Kettensaegenschnitzer-Treffen

3-Internationales Kettensaegenschnitzer-Treffen-Eibau

3. Internationales Kettensägenschnitzer-Treffen

Drei märchenhafte Tage beim Berggasthof Beckenbergbaude Eibau ging es  rund ums Chainsaw Carving (Kettensägen schnitzen). Zwölf Holzkünstler aus Polen, Weißrussland und Deutschland zeigten ihr Können. Wieder so ein Event in der Oberlausitz 😉

XV Spectaculum Citaviae Zittau

Spectaculum Citaviae Zittau

XV. Spectaculum Citaviae zu Zittau

15. Auflage des Spectaculums Citaviae

Es geschah im Jahr 1238, als die Herren Castoslaus und Heinrich von Sitauia beschrieben werden – als Zeugen auf einer Urkunde des böhmischen Königs Wenzel I. Damit gebrauchte man vor genau 775 Jahren zum ersten Mal in der Geschichte öffentlich den Namen unserer Stadt. Jahrhundertelang in vielen Schreibvarianten gebraucht, erinnert Zittau damit noch heute von der sprachlichen Herkunft her an seine alten böhmischen Wurzeln – als fruchtbarer „Getreideort“ an Mandau und Neiße. Daher wird unser XV. Spectaculum Citaviae zugleich programmatisch zu einem „namhaften“ Fest werden. Wie jedes Jahr erwarten Sie wieder viel Spiel und Spaß, Speis und Trank, Lust und Lieb und die Möglichkeit, vielleicht den „namhaften Herren von Zittau“ zu begegnen. Jeder, der Rang und „Namen“ hat, jeder aus Nah und Fern, aus Stadt und Land, ein jeder wird hiermit zu dieser Feier „namentlich“ willkommen geheißen.

Hier nun einige Impressionen aus der Stadt.