Doppelsieg fuer die Maenner des OSC-Loebau
Im ersten Spiel empfingen die Volleyballer des OSC Loebau die Mannschaft von Rot-Weiss-Bautzen. Die Loebauer begannen zu unkonzentriert, mit schwacher Annahme, ungenauen Zuspielen und wenig druckvollen Angriffen. So lagen sie schnell mit 4:9 zurueck. Doch wie in fast allen Spielen dieser Saison steigerten sich die Volleyballer des OSC im Laufe des Satzes, schafften den Ausgleich und gewannen den ersten Satz mit 25:22. Im zweiten und dritten Satz spielten der OSC von Beginn an besser mit, machte aber meist nicht viel mehr als notwendig und gewann beide Saetze mit 25:22 und damit das ganze Spiel mit 3:0.
Im zweiten Spiel des Tages trafen die Loebauer auf die Mannschaft des TSV Kunnersdorf. Nachdem der erste Satz noch ziemlich ausgeglichen war und am Ende aber doch sicher mit 25:21 an den OSC Loebau ging, liess die Gegenwehr der Kunnersdorfer im zweiten und dritten Satz doch merklich nach und Loebau gewann die beiden Saetze deutlich mit 25:14 und 25:17. Mit diesen beiden Siegen festigten die Maenner des OSC-Loebau Ihren ersten Tabellenplatz.
(Spieler OSC Loebau: René Bimmrich / Thomas Freitag / Jens Geib / Steffen Geib / Norbert Heinz / Toni Koegler / Ronny Loechel)
08. Punktspieltag der Volleyball-Ostsachsenliga am SA,
24. Januar 2009, 14 Uhr
OSC Loebau – HSG Turbine Zittau II 3:1 (25:12, 18:25, 25:13, 25:19)
OSC Loebau – VfB Goerlitz 3:0 (25:23, 25:23, 25:11)
Christian Rissler
OSC Loebau – HSG Turbine Zittau II 3:1 (25:12, 18:25, 25:13, 25:19)
Die Damen des OSC wiesen an diesem Wochenende ihre ansteigende Leistungskurve nach und kamen in beiden Heimpartien zu zwei tollen Siegen. Brauchte Loebau gegen das Reserveteam von Turbine Zittau noch vier Saetze, so wurden die Gaeste aus Goerlitz im anschliessenden Spiel mit einem klaren Dreisatzsieg abgefertigt.
Dabei hatten die Loebauerinnen in der ersten Partie gegen den Tabellenletzten zunaechst mehr Muehe, als erwartet. Zwar konnten die Gastgeber den ersten Satz durch eine konzentrierte Leistung nach 24 Minuten mit 25:12 gewinnen, buessten aber ihre Aussenangreiferin Andrea Bimmrich ein, was Unruhe in das Spiel des OSC brachte.
So wirkten die Loebauerinnen im zweiten Durchgang verunsichert. Kaum eine Annahme erreichte die definierten Zonen, was einen vernuenftigen Spielaufbau verhinderte. Zittau nutzte diese Schwaeche und enteilte zeitweise bis auf elf Punkte. Die OSC-Damen erwachten erst gegen Ende des Satzes aus dem Dornroeschenschlaf und versuchten einen kleinen Endspurt, doch am Ende gewann Zittau nach nur 14 Minuten mit 18:25.
Trainer Jens Schreiber musste das Spielkonzept umstellen. So spielte Loebau mit Beginn des dritten Satzes wieder druckvoller und durch eine Steigerung der Mittelblockerinnen Heike Oeser und Yvonne Schreiber konnte die Netzhoheit wieder hergestellt werden. Die Gaeste versuchten zwar, durch gesetzte Baelle ein Mittel gegen Loebau zu finden, was jedoch nur selten gelang. So gewann der OSC den dritten Satz nach 21 Minuten deutlich mit 25:13.
Im abschliessenden vierten Satz versuchten die Zittauerinnen noch einmal gegenzuhalten und es schlichen sich auch viele Individualfehler beim OSC ein. Loebau tat sich vor allem im Mittelteil schwer und liess den Gaesten die Chance zum Ausgleich. Gegen Ende des Satzes fingen sich die Gastgeberinnen aber wieder, gewannen den Satz nach 21 Minuten noch mit 25:19 und somit das Spiel. (cr)
OSC Loebau – VfB Goerlitz 3:0 (25:23, 25:23, 25:11)
In der zweiten Partie entwickelte sich ein sehr angriffsbetontes und ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften Volleyball auf hohem Niveau zeigten. Goerlitz lag zu Beginn des ersten Satzes leicht in Fuehrung, da Loebau die gegnerischen Angriffe zu selten mit einem erfolgreichen Block unterbinden konnte. Mit zunehmender Zeit konnte sich die Feldabwehr durch hohen Einsatz jedoch viele Baelle erarbeiten, die dann von den Zustellerinnen Doreen Schynol und Kirstin Doering hervorragend auf die Angreiferinnen gespielt wurden. So kam der OSC immer besser ins Spiel, konnte die Schwachstellen der Goerlitzer immer haeufiger ausnutzen und gewann den Satz nach 25 Minuten knapp mit 25:23.
Auch im zweiten Satz lag Goerlitz zunaechst mit bis zu drei Punkten in Fuehrung. Cornelia Wuensch half in dieser Phase immer wieder in der Feldabwehr aus und verhinderte somit einen hoeheren Rueckstand. Immer haeufiger konnte der Block so auch erfolgreicher agieren und die beiden Mittelblockerinnen bekamen wieder mehr Selbstvertrauen. Besonders spannend gestaltete sich die Schlussphase, in der sich Loebau nach einem 23:23 nach 23 Minuten noch siegreich durchsetzen konnte.
Zwar zeichnete sich auch im dritten Durchgang zunaechst wieder ein ausgeglichenes Spiel ab, doch Loebau spielte sich zunehmend wie in einen Rausch. Auf Goerlitzer Seite lief nichts mehr zusammen, zumal die Loebauer Damen die zahlreichen Luecken des Gegners geschickt auszunutzen verstanden und hoch konzentriert blieben. Der Block konnte viele Angriffsversuche bereits im Keim ersticken und besonders Juliane Kuhnt zeichnete sich durch hart geschlagene Angriffe aus. Die zunehmend chancenlosen Gaeste wurden regelrecht zu Boden geschmettert und unterlagen nach nur 18 Minuten hoch mit 25:11. (cr)
Trainer Jens Schreiber: “Das waren zwei wichtige Spiele fuer das Selbstvertrauen der OSC-Damen. Vor allem das Auftreten der Mannschaft gegen den Tabellendritten war ueberzeugend. Endlich konnten wir den aktuellenLeistungsstand zeigen – trotz einer krankheits- und verletzungsgeschwaechten Besetzung.”
Aufstellung OSC Loebau: Andrea Bimmrich, Kirstin Doering, Doreen Hennig, Kristin Herzig, Juliane Kuhnt, Carolin Naas, Heike Oeser, Yvonne Schreiber, Cornelia Wuensch
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